„Sieg zählt mehr als persönliches Erfolgserlebnis“

Mit 16:9 (8:7) haben die D-Jugend-Mädchen des ASV am Wochenende ihre Heimpremiere gegen den Hammer SC gewonnen. Nach einem guten Start und einer 4:1-Führung nach fünf Minuten kamen die Gäste, bei denen die Schlüsselspielerin fehlte, besser ins Spiel. Bei den Mädchen um das Trainergespann Kliewe/Wolff fehlte zudem etwas das Glück im Abschluss. Der HSC konnte so kurz vor der Pause auf 7:7 ausgleichen, wenige Augenblicke vor der Pause gelang dem ASV aber noch das Tor zum 8:7-Halbzeitstand.

Im Derby gegen die D-Jugend-Mädchen des Hammer SC (links, rote Trikots) setzte sich der ASV bei der Heimpremiere mit 16:9 (8:7) durch. – Foto: ASV

Nach der Pause stand wieder eine selbstbewusste Sieben auf dem Platz, das Momentum lag beim ASV Hamm und die Tordifferenz stieg kontinuierlich. Offenbar im Gefühl des sicheren Sieges ging in der Folge noch einmal der Spielfluss verloren – zu viele Einzelaktionen paarten sich mit Unentschlossenheit vor dem Tor. Hinzu kam, dass der HSC sich nun gegen die drohenende Niederlage stemmte. Aber die ASV-Mädchen überstanden auch eine Phase in Unterzahl wegen einer Zeittstrafe – erhalten eher wegen Unbeholfenheit als wegen zu aggressivem Spiels – und schließlich wieder zum Mannschaftsspiel zurück.

Als das Publikum im Jubelton die letzten Sekunden des Spiels heruntergezählt hatte, stand ein 16:9-Erfolg zu Buche, an welchem alle im ASV-Dress ihren Anteil hatten.Während beim Gegner alle Tore durch eine Spielerin geworfen wurden, sah Trainer Arndt Wolff den Schlüssel zum Sieg in der Mannschaftsleistung: „Unsere Mädchen sind zu einer Mannschaft geworden, in der jede torgefährlich werden kann, sich jede reinhängt und am Ende der Sieg mehr zählt als das persönliche Erfolgserlebnis. Der zweite Sieg im zweiten Spiel gibt ihnen bei dieser Einstellung absolut recht, so dass nur noch zu sagen bleibt: Weiter so Mädels!“