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ASV reagiert auf Verletzungen

Der ASV Hamm-Westfalen hat kurzfristig auf die Verletzungen der Kreisläufer Benny Meschke (Handverletzung) und Lars Kooij (Fußverletzung) reagiert und den Franzosen Rémi Leventoux zunächst bis Jahresende unter Vertrag genommen. Der 2,02 Meter große Rechtshänder war bis zum Sommer in der Schweiz für Vizemeister Pfadi Winterthur aktiv, wohin er im Januar 2021 als Abwehrchef und Kreisläufer von Fenix Toulose aus gewechselt war. Schon bei der SG Flensburg-Handewitt ist der Neuzugang spielberechtigt.

Anfang der Woche überzeugte der 30-Jährige mit reichlich internationaler Erfahrung die ASV-Verantwortlichen im Probetraining. Sein Vertrag läuft bis Jahresende. „Angesichts der Ausfälle von Benjamin Meschke und Lars Kooij haben wir Handlungsbedarf gesehen“, begründete ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers die Nachverpflichtung, die für Entlastung in Angriff und Abwehr sorgen soll und Trainer Michael Lerscht wieder eine personelle Option mehr bietet. „Ich freue mich auf die Herausforderung“, betonte Leventoux, der angesichts seines jahrelangen Engagements im deutschsprachigen Raum keinerlei Verständigungsschwierigkeiten hat.

Der Franzose debütierte 2010 in der höchsten französischen Liga für Montpellier Handball. Mit Montpellier gewann er jeweils zwei Mal die französische Meisterschaft, die „Trophée des Champions“ und den „Coupe De La Ligue“ sowie einmal den französischen Cup. In der Saison 2013/14 wechselte er zu US Saintes und von 2014 bis 2015 war er beim TV 1893 Neuhausen in der 2. Handball-Bundesliga in Deutschland engagiert. Danach zog es ihn zurück in seine französische Heimat, wo er von 2015 bis 2019 für Pontault-Combault in der höchsten und zweithöchsten französischen Liga sowie in den Saisons 2019/20 und 2020/21 für Fenix Toulouse spielte.

Flensburg will die positive Bilanz

Im bisherigen Saisonverlauf hat es Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen in der LIQUI MOLY HBL mit einer Ausnahme nur mit Mannschaften aus den aktuellen Top 11 zu tun bekommen. Nur einmal war das anders – und diese Partie gegen FA Göppingen haben die Westfalen für sich entschieden.

An den nächsten beiden Spieltagen hängen die Trauben für den ASV erneut hoch: Donnerstagabend tritt die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht bei der hochfavorisierten SG Flensburg-Handewitt an, die derzeit den sechsten Rang belegt. Nach der knappen 27:28-Niederlage bei den Rhein Neckar Löwen gelang der Mannschaft von Trainer Maik Machulla Anfang Oktober ein beeindruckender 35:34-Sieg gegen den SC Magdeburg. Aber es gibt auch zwei Argumente für einen Hoffnungsschimmer unter den westfälischen Handballfans. Das erste davon ist sicherlich nur mit einem Augenzwinkern zu sehen: Die bisherige Bilanz der beiden Vereine steht bei je einem Sieg, denn im letzten Erstligaspiel 2010/11 siegte der ASV damals als HSG Ahlen-Hamm mit 40:34, die HSG verabschiedete sich damit aus dem Oberhaus. Mit dabei im ASV-Dress übrigens Maik Machulla. Etwas mehr sagt vielleicht der Heimsieg des TBV Lemgo Lippe am 9. Oktober, als der TBV überraschend mit 26:21 gewann.

OP gut verlaufen: Kreisläufer Benjamin Meschke - hier im Heimspiel gegen den HC Erlangen - wird dem ASV in den nächsten Wochen fehlen. - Foto: Wegener/ASV

Dienstag ist dann der THW Kiel zu Gast in der WESTPRESS arena. „Aber genau das haben wir uns durch den Aufstieg verdient. Wir freuen uns auf diese Aufgaben, wussten aber natürlich schon im Sommer, wie stark diese Gegner sein werden“, betonte Lerscht, der sich nach dem Abschlusstraining mit seiner Mannschaft am Mittwochmittag auf den Weg in den hohen Norden machte. Nicht im Bus saßen erwartungsgemäß Björn Zintel, Markus Fuchs und auch Benjamin Meschke, der sich im Stuttgart-Spiel eine Bänderverletzung an der Hand zugezogen hatte. Bereits am Montag wurde der Kreisläufer operiert. „Alles gut gelaufen“, meinte Meschke, der nun auf ein Comeback in vier bis sechs Wochen hofft.

Anwurf in der Flens-Arena ist am Donnerstag um 19:05 Uhr. Übertragen wird wie gewohnt live von SKY und von Radio Lippewelle Hamm.

Neue Podcast-Folge

Kurz vor seinem ersten Heimspieleinsatz für den ASV Hamm-Westfalen am Samstag gegen den TuSEM Essen (Anwurf 19.15 Uhr)  stellte sich Neuzugang Benny Meschke im ASV-Podcast „Volle Wucht aufs Ohr“ den Fragen von Simon Kottmann und blickte dabei auf seine zurückliegenden Jahre als Handballprofi zurück und auf seine kommende Zeit beim ASV voraus.

Und mit den Westfalen verbindet den Kreisläufer schon seit vielen Jahren einiges, angefangen mit seinem besten Freund Felix Storbeck, dessen Trauzeuge Benny Meschke im Sommer sein wird. Darüber hinaus erklärt der 31-Jährige, welche besondere Bedeutung für ihn die Trikotnummer „31“ hat – ganz abgesehen von seinem Alter. Einen spannenden Einblick gewährt der gebürtige Plauener darüber hinaus in der Podcast-Folge auf die Momente seiner schweren Verletzung 2018, die er sich ausgerechnet in der WESTPRESS arena zuzog, und wie es danach für ihn weitergeht. Dies und vieles mehr gibt es in der elften Folge des ASV-Podcasts zu höreh, der im Zwei-Wochen-Rhythmus über alle gängigen Podcast-Plattformen veröffentlicht wird.

ASV verstärkt sich mit Benjamin Meschke

Kurz vor Wiederaufnahme der Spielzeit 2021/22 in der 2. Handball-Bundesliga hat der ASV Hamm-Westfalen einen Neuzugang vorgestellt. Ab sofort verstärkt Benjamin Meschke, zuletzt beim Erstligisten TVG Stuttgart im Einsatz, die Westfalen. Er erhält einen Vertrag bis Sommer 2023 und wird somit Nachfolger von Jan Brosch, der im Sommer zum TBV Lemgo-Lippe wechselt.

„Nachdem das feststand, hatten wir den Markt beobachtet. Und als klar war, dass Benny sofort frei ist, haben wir ihn auch sofort unter Vertrag genommen“, berichtete ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers bei der Vorstellung des Neuzugangs. Man brauche angesichts des Programms in der zweiten Saisonhälfte noch eine Unterstützung, insbesondere, da Meschke auch im Innenblock einsetzbar sei. Aber auch offensiv werden er dem ASV „sofort helfen“ ist der Geschäftsführer von den Qualitäten des 31-Jährigen überzeugt. Lammers: „Außerdem kann er sich gleich für die neue Saison einspielen – das ist ein positiver Nebeneffekt.“

„Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe. Zuletzt war ich zweimal Feuerwehrmann, beim ASV will ich noch einmal meine sportliche Heimat finden“, verdeutliche Meschke, der sehr gute Kontakte zu einigen Spielern der Westfalen hat. So kennt der Routinier bereits Felix Storbeck aus gemeinsamen Zeiten in der Leipziger Handballakademie, hat in Leipzig mit Storbeck auch in der ersten Liga gespielt. Insgesamt absolvierte er in neun Jahre 1. Liga genau 200 Pflichtspiele und traf dabei 159 mal. Auf die Frage nach seinen Zielsetzungen für seinen neuen Verein kommt die Antwort ohne Zögern: „Mit dem ASV siegen“, erklärt Meschke. Wohin es die Westfalen führen kann, da bleibt Meschke zurückhaltend. „Das ist ja sehr spannend. Die Ausgangslage ist so, dass alles möglich ist“, so der Kreisläufer. Nach der Spielverlegung des Auftakts gegen Rostock steht nun die erste Aufgabe am Mittwoch an, dann tritt der ASV zum Nachholspiel bei den Eulen in Ludwigshafen an.

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Thomas Lammers (l.) stellte Neuzugang Benjamin Meschke (r.) vor. - Foto: Kottmann/ASV