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Große Vorfreude auf Spitzenspiel

Im Spitzenspiel des 16. Spieltages der 2. Handball-Bundesliga empfängt der drittplatzierte ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend um 19:30 Uhr den Spitzenreiter 1. VfL Potsdam. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ist längst nicht nur den Fans beider Lage noch in guter Erinnerung, war die Pokalpartie mit 99 Toren schließlich ein Rekordspiel des deutschen Handballs, das der gastgebende ASV mit 50:49 für sich entschied.

In der Ligatabelle liegen die Potsdamer aktueller allerdings vor den Westfalen. Nach zwei Niederlagen am zweiten und dritten Spieltag der Saison blieb die Mannschaft von Trainer Bob Hanning in der Folge ohne Niederlage, nur der TuS Nettelstedt-Lübbecke ergatterte Mitte Oktober beim VfL beim 29:29 einen Zähler beim Team der Stunde in der 2. HBL. „Wir bereiten uns genauso vor wie immer. Aber natürlich sind wir besonders motiviert, weil wir noch eine Rechnung mit ihnen offen haben. Von daher freuen wir uns sehr auf das Spiel“, erklärte VfL-Torwart Lasse Ludwig vor dem Spitzenspiel.

Auch bei den Westfalen ist die Vorfreude auf das Duell längst spürbar: „Das wird Laune machen“, bekräftigte etwa Kapitän Fabian Huesmann unter der Woche im Presseinterview. „Es ist das erste absolute Topspiel in der WESTPRESS arena in dieser Saison. Die Tabelle teilt sich aktuell in drei Gruppen auf. Wir sind glücklicherweise Bestandteil des Spitzentrios, das mit fünf Punkten Abstand vorne liegt. In den Topspielen geht es darum, sich untereinander zu beweisen. Das ist ja schon Motivation genug“, so der Toptorschütze des ASV weiter.

Zwei tolle Mittelleute, zwei Rückraum-Rechte auf höchstem Niveau und über die Physis für sein Team nicht zu schlagen, so umschrieb Hanning die Westfalen vor der Partie, um aber gleich anzufügen: „Trotzdem fahren wir dahin, um das Spiel zu gewinnen, und machen uns nicht kleiner als wir sind.“ Der Respekt voreinander schwingt in allen Aussagen der Beteiligten im Vorfeld mit: „Leistungsträger beim VfL sind aktuell auf jeden Fall Max Beneke im rechten Rückraum mit fast 130 Toren. Ebenfalls ein Leistungsträger ist Moritz Sauter auf der Mittelposition, der ja in der kommenden Saison Danij Baijens in Hamburg beerben wird. Und Torwart Ludwig Lasse belegt mit 160 Paraden aktuell den zweiten Platz in der Torhüterstatistik der Liga“, meint Fabian Huesmann, der selbst im Pokalspiel wie Positionskollege Alexander Schulze und Torwart Marcos Colodeti pausieren musste, nun aber einsatzbereit ist. Abgesehen von Zahlen und einzelnen Spielern sei die Unbekümmertheit bemerkenswert, mit der Potsdam Woche für Woche seine Aufgaben angehe, so der ASV-Kapitän weiter.

Dass die junge Mannschaft diese auch in Spitzenspielen auf das Spielfeld bringt, hat der VfL bereits beim dritten Team des Toptrios bewiesen. Am 29. Oktober gelang ein 31:27-Auswärtserfolg beim damaligen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim. So wird am Freitag nun eine Serie enden: Entweder die der Westfalen, die in der heimischen Arena in dieser Saison ohne Punktverlust sind, oder die Erfolgsserie der Potsdamer, die seit Mitte September in zwölf Ligaspielen ungeschlagen blieben.

Anwurf am Freitag ist um 19:30 Uhr, die WESTPRESS arena öffnet um 18 Uhr ihre Pforten. An der Abendkasse wird es zumindest noch Stehplatzkarten geben. Am Freitagmittag waren bereits über 2.250 Tickets abgesetzt, der dritten Zuschauerrekord in Folge in dieser Saison ist den Westfalen bereits sicher. „Das sind die ein, zwei Prozent Support mehr, die man im Topspiel brauchen kann“, freut sich Huesmann vor dem Abschlusstraining auf den Anwurf am Freitag in einer möglicherweise ausverkauften WESTPRESS arena. Wer es nicht mehr zum Spiel schafft, kann die Partie wie gewohnt über den TV-Sender DYN verfolgen. Übertragungsbeginn ist um 19:20 Uhr, kommentiert wird von Simon Kottmann und Micky Reiners.