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Wiedersehen mit Ex-Kollegen

Gleich auf zwei ehemalige Mannschaftskollegen treffen die Spieler des ASV Hamm-Westfalen am Sonntag im Zweitligaduell mit dem TuS Nettelstedt-Lübbecke. Sowohl Kapitän Gerrit Genz als auch Rechtsaußen Tim Wieling trugen bereits das Trikot des Erstligaabsteigers. Der für viele als einer der Aufstiegskandidaten gestartete TuS ist aktuell einer der fünf Verfolger des Spitzentrios, zu dem die Westfalen nach 16 absolvierten Spieltagen gemeinsam mit den nur einen Zähler besseren Mannschaften aus Bietigheim und Potsdam zählen.

„Wir sind noch zu inkonstant, haben in drei, vier Spielen aus eigener Blödheit Punkte liegen gelassen, die wir dringend benötigt hätten, um uns festzusetzen – wie Hamm es gerade geschafft hat“, erklärte Genz im Vorfeld des direkten Duells mit dem ehemaligen Klub im Interview mit dem Westfälischen Anzeiger. Mangelnde Cleverness in der ein oder anderen Situation und auch die fehlende Bereitschaft dort hinzugehen, wo es weh tue – dies seien die Gründe, was zum Punkteunterschied zwischen dem TuS und dem ASV geführte habe, so Genz weiter. Das Zeug zur Spitzenmannschaft habe der TuS aber sehr wohl, betont auch ASV-Trainer Michael Lerscht, der im Vorfeld von einer „knackigen Aufgabe gegen eine Topmannschaft der Liga“ in Lübbecke sprach. So sieht Lerscht vor allem in der kompakten 6:0-Abwehr eine Stärke des nächsten Gegners. Die Zielsetzung ist dennoch klar: Mit einem guten Spiel die nächsten zwei Punkte sichern. „Alle Spieler sind einsatzbereit“, vermeldete Lerscht vor dem Abschlusstraining am Samstag.

„Mit dem ASV Hamm-Westfalen kommt eine krisenerprobte und flexible Mannschaft zu uns, die in dieser Saison vieles richtig gemacht hat“, lobte TuS-Trainer Michael Haaß den Gegner. Der ASV sei gefestigt und verliere in keiner Situation den Glauben an sich. Dennoch ist für Haaß klar: „Gegen ein Team aus den Top 3 wollen wir zeigen, dass wir auch mitreden können.“ Angesichts der aktuell sieben Zähler Rückstand auf den ersten Aufstiegsplatz ist ein Sieg für den TuS allerdings auch fast schon Pflicht, will man die ursprünglich einmal ins Auge gefassten Aufstiegsränge nicht sehr weit aus dem Blick verlieren.

Anwurf ist um 18:30 Uhr in der MERKUR Arena, TV-Sender DYN überträgt wie gewohnt live.