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Jahresfinale vor Roter Wand

Sein letztes Spiel 2023 bestreitet der ASV Hamm-Westfalen am zweiten Weihnachtsfeiertag in der heimischen WESTPRESS arena. Mehr als 2.100 Karten waren bis Freitag im Vorverkauf für das Duell mit Aufsteiger EHV Aue abgesetzt, zu dem der ASV wieder zur „Roten Wand“ aufruft, alle heimischen Fans also darum bittet, rot gekleidet zum Spiel zu kommen. Anwurf ist um 18:30 Uhr, Karten für Kurzentschlossene gibt es noch an der Abendkasse, die um 17 Uhr öffnet.

Sportlich sind die Rollen vor dem Jahresfinale klar verteilt. Der gastgebende Erstligaabsteiger ist als Tabellendritter gegen das Schlusslicht aus dem Erzgebirge haushoher Favorit. Doch der genaue Blick auf die Teams lohnt sich wie immer in der 2. Handball-Bundesliga. Im November löste Olafur Stefansson den ehemaligen ASVer Stephan Just als Cheftrainer ab. Der Isländer sammelte mit dem EHV aber zunächst keine Punkte. Das änderte sich erst am Freitag mit dem 34:31-Heimsieg gegen die HSG Nordhorn-Lingen. Den letzten Tabellenplatz verließ man damit zwar nicht, dennoch war es ein Lebenszeichen des EHV im Kampf um den Klassenerhalt. Und gleichzeitig war es auch eine Warnung an den ASV, auch diese letzte Aufgabe des Jahres mit höchster Seriosität anzugehen.

Bedurft hatte es dieser aber wohl nicht, war der 33:29-Hinspielerfolg in Aue für die Westfalen ohnehin als Arbeitssieg einzuordnen. „Leichte Aufgaben gibt es in dieser Liga nicht. Das ist eine Binsenweisheit. Aber deswegen nicht weniger wahr, wie auch die Ergebnisse alleine des letzten Spieltags zeigen“, betonte ASV-Coach Michael Lerscht und meinte damit die Siege von Aue gegen Nordhorn-Lingen und Hüttenberg in Dresden (31:28). Auch der abstiegsbedrohte TSV Bayer Dormagen schlitterte beim 22:23 nur knapp an der Überraschung gegen TuS Nettelstedt-Lingen vorbei. Wahr ist allerdings auch, dass der ASV Hamm-Westfalen nach wie vor die einzige Mannschaft der Liga ist, die in eigener Halle noch nicht verloren hat. Und daran soll sich auch am Dienstag nichts ändern. „Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Jahresabschluss. Unsere Zuschauer haben uns in den letzten Wochen immer wieder entscheidend unterstützt. Gemeinsam wollen wir das Jahr erfolgreich beenden“, so Lerscht.

Wer es nicht in die WESTPRESS arena schafft, kann die Partie wie gewohnt live beim TV-Sender DYN verfolgen. Kommentiert wird diesmal von Simon Kottmann und Kevin Gerwin.