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Spielmacher Yonatan Dayan verlängerte in der Winterpause seinen Vertrag beim ASV bis Sommer 2026. - Foto: Wegener/ASV

ASV will die Heimserie ausbauen

Der Start in die zweite Meisterschaftshälfte ist dem ASV Hamm-Westfalen mit dem 30:26-Auswärtssieg in Dresden mehr als geglückt. Nun will der Tabellendritte am Freitagabend um 19:30 Uhr auch in der WESTPRESS arena nachlegen, gegen GWD Minden soll die eindrucksvolle Heimserie von 17:1 Punkten ausgebaut werden.

„Unser Ziel ist ganz klar ein Heimsieg“, stellt ASV-Trainer Michael Lerscht nach dem Abschlusstraining am frühen Donnerstagabend klar, zu dem er alle Akteure begrüßte. Und dabei lässt sich Hamms Trainer nicht von der Tabellensituation ablenken, die für das Duell der Erstligaabsteiger eine klare Rollenverteilung zwischen den drittplatzierten Westfalen und den akut abstiegsbedrohten Mindenern erahnen lässt. „Das spielt überhaupt keine Rolle für uns. Es zählt nur das: Wir müssen unsere Sache gut machen, ähnlich wie in Dresden“, fordert Lerscht vollen Fokus auf die nächste Aufgabe. Im Hinspiel hatte der ASV über weite Strecken der Partie den Ton angegeben.  Am Ende schmolz eine Drei-Tore-Führung noch etwas zusammen, der 29:28-Auswärtssieg war unter dem Strich absolut verdient. Beste Torschützen bei den Westfalen waren Kapitän Fabian Huesmann und Andreas Bornemann mit jeweils sieben Feldtoren, Huesmann steuerte zudem einen Siebenmetertreffer bei.

„Die Vorfreude auf dieses Spiel ist riesengroß. Es ist das erste Heimspiel des Jahres nach der Winterpause. Und die Halle wird richtig voll, das verspricht wieder ein toller Abend in der WESTPRESS arena zu werden, den wir natürlich gemeinsam mit unseren Fans erfolgreich gestalten wollen“, so Kapitän Fabian Huesmann zum mittlerweile zehnten Duell mit GWD Minden. Fünf der Partien entschied der ASV übrigens für sich, drei gewann Minden und einmal teilten sich die Teams die Punkte. „Der ASV ist eine Mannschaft, die sehr gut eingespielt ist, sowie über ein starkes 6:0 und hohes Angriffstempo verfügt. Für uns heißt das, dass wir in der Offensive eine hohe Spieldisziplin brauchen, um Tempogegenstöße zu vermeiden und in einen guten Rückzug zu kommen. Trotzdem wissen wir auch, dass wir dies nicht über 60 Minuten verhindern können und Hamm das ein oder andere Mal zum Beispiel über die schnelle Mitte durchbrechen wird“, meinte GWD-Coach Aaron Ziercke, der als ehemaliger Co-Trainer den Isländer Adalsteinn Eyjolfsson im Januar als Verantwortlicher an der GWD-Bank abgelöst hatte.

Anwurf in der WESTPRESS arena ist am Freitag um 19:30 Uhr, an der Abendkasse (ab 18 Uhr) gibt es nur noch Stehplatzkarten. Darüber hinaus wird die Partie wie gewohnt live über DYN übertragen, diesmal kommentiert von Simon Kottmann und Jan Wesemann.