Drittes Spiel, dritter Sieg – der ASV Hamm-Westfalen hat seine Erfolgsserie am Sonntag in der 3. Liga Nord-West fortgesetzt. Gegen den ATSV Habenhausen feierten die Westfalen den erwarteten 43:33-Favoritensieg.
Von Beginn an ließen die Gastgeber, abgesehen von Lucas Firnhaber und Ole Machner in voller Personalstärke angetreten, vor 1.508 Zuschauern in der Westpress-Arena keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Nach weniger als 14 Minuten lagen die Westfalen bereits mit 10:5 in Führung – Habenhausens Trainer Matthias Ruckh reagierte mit einer Auszeit. Doch es dauerte nicht lange, da stellte ASV-Kapitän Fabian Huesmann per Siebenmeter die erste Sieben-Tore-Führung des Spiels her. „Die erste Halbzeit war nahezu perfekt. Wir hatten eine starke Torwartleistung hinter einer guten Abwehr und eine außerordentlich gute Wurfquote“ – was ASV-Trainer Jörn-Uwe Lommel beschrieb, hörte sich als Halbzeitstand genauso positiv für die Hausherren an, die mit 22:12 vorne lagen.
Mit der Pause kam allerdings ein leichter Bruch ins starke Spiel der Westfalen. Hinzu kam, dass die mutig aufspielenden Gäste Lücken fanden und diese auch nutzen. So gelang es dem ATSV zwischenzeitlich sogar, auf sechs Tore Rückstand zu verkürzen. „Für die zweite Halbzeit kann ich meiner Mannschaft nur Komplimente machen“, befand Matthias Rückh. So sei das Ziel am Ende auch trotz der Niederlage erreicht worden, etwas Positives aus Hamm mitzunehmen. „Eine Halbzeit unentschieden zu spielen, das werden hier nicht viele Mannschaften schaffen“, betonte der ATSV-Trainer.
Bester Torschütze des Abends war ASV-Mittelmann Benedikt Kühn mit neun Treffern. Ihm auf den Fersen waren Habenhausens Luc Schluroff, der all seine fünf Siebenmeter verwandelte und dreimal aus dem Feld traf, sowie ASV-Rückraum Andreas Bornemann mit sieben Toren.

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ASV Hamm-Westfalen – ATSV Habenhausen 43:33 (22:12)
ASV: Colodeti, Budalic – Huesmann (6, 4/4 7m), Gabrielsson (2), Brosch (1), Greilich (3), van de Vreede, Böttcher (3), Horvat (1), Kühn (9), Gudat (1), Gautzsch (3, 0/1 7m), Bornemann (7), Krawczyk (2), Jacobs (2), Coßmann (3)
ATSV: Otte, Berdar, Johanisson – Wennink, Bonnet, Grieme (2), Holst, Skwarczynski (4), L. Schluroff (8, 5/5 7m), F. Schluroff (6), Millahn, Feller (3), Pogorzalski (3), Horstmann, Hoff (4), Mühlenbruch (3)
Schiedsrichter: Bendel/Schulte-Coernel
Zuschauer: 1.508
Zeitstrafen: ASV Rote Karte Gautzsch (44.), ATSV 4 min




























