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Veröffentlicht am 18.09.2025 von Simon Kottmann

„Ein besonderes Spiel“

Ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt, dies sollte nach Vorstellung der Verantwortlichen des ASV Hamm-Westfalen rückblickend der unnötige Punktverlust bei der HSG Varel am Wochenende gewesen sein. Den Beweis dafür können die Drittligahandballer am Samstag in der Bielefelder Seidensticker-Halle erbringen, wenn sie um 18 Uhr bei der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld antreten.

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit sind die Rollen dabei nicht so eindeutig verteilt wie bisher. Denn die TSG unter Ex-ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt hat ihre vier Auftaktspiele gewonnen und ist zum Kreis der Anwärter auf Platz eins und zwei in der Staffel Nord-West zu zählen. Entsprechend ist die Bedeutung dieser Partie: mindestens richtungweisend. Neben Bielefeld sind nur noch der TuS Vinnhorst und der TV Emsdetten verlustpunktfrei. Nach der eigenen Ansage Richtung Aufstiegsplätze zählt der OHV Aurich noch zum Kandidatenkreis für die Aufstiegsrunde – die Norddeutschen kassierten aber zuhause eine 24:35-Klatsche gegen den TuS Spenge und liegen aktuell hinter dem ASV.

„Wir wussten, dass Rückschläge in dieser Saison dazugehören werden. Unter den gegebenen Voraussetzungen, also einer frisch zusammengestellten Mannschaft mit jungen Spielgestaltern, gehören Fehler zum Entwicklungsprozess. Und leider auch schwankende Leistungen“, ordnet Micky Reiners, Sportlicher Leiter des ASV, den Saisonstart mit 7:1 Punkten ein. Die Konsequenz aus dem 29:29 in Varel liegt für Reiners auf der Hand: „Für uns ist es wichtig, bei uns zu bleiben. Unser Ziel muss es auch in Bielefeld sein, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und unser Spiel durchzuziehen“, so der Sportliche Leiter. Die Situation werde jedes Mal ähnlich sein: Für den Gegner gleicht das Duell mit dem ASV fast immer einem Pokalspiel. „Für viele Gegner ist das ein besondere Spiel, in dem es nichts zu verlieren gibt.“

Duell gegen den Ex-Verein: Trainer Niels Pfannenschmidt war Sommer 2015 bis Februar 2017 Cheftrainer beim ASV. - Foto: Wegener

In Bielefeld trifft der ASV auf einige bekannte Gesichter, angefangen mit Cheftrainer Niels Pfannenschmidt und Torwarttrainer Dennis Doden. Im Kader steht mittlerweile mit Jan Pretzewofsky nur noch ein ehemalige ASVer. „Wir haben uns dieses Top-Spiel nach unserem richtig starken Saisonstart mit acht Punkten absolut verdient“, wird Pfannenschmidt im Vorbericht der TSG zitiert. Weiter heißt es dort: „Für mich persönlich ist das natürlich auch ein besonderes Spiel, schließlich ist es mein Ex-Verein, bei dem ich noch einige Leute kenne. Klar ist: Hamm geht als Favorit in diese Partie. Aber wir wissen: In jedem Spiel gibt es Chancen.“

Anwurf ist um 18 Uhr, Sporteurope.TV überträgt live.

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