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Veröffentlicht am 15.11.2025 von Simon Kottmann

41:27-Kantersieg beim Naji-Heimdebüt

Beim Heimdebüt von Trainer Jamal Naji hat der ASV Hamm-Westfalen gegen den Tabellensiebten VfL Fredenbeck einen verdienten 41:27-Kantersieg gefeiert. Knapp 1.750 Zuschauer erlebten eine temporeiche Partie, in der die Gäste nur rund zehn Minuten gut dagegenhielten.

Danach erarbeitete sich der ASV, der diesmal auch im Tempospiel überzeugte, eine 12:7-Führung. Vor allem Mittelmann Benedikt Kühn war im Eins gegen Eins kaum zu stoppen und erzielte vier Treffer. Zudem zeigte sich Torwart Marcos Colodeti in Topform und parierte alleine in der ersten Halbzeit neun teils freie Würfe. Einzige Schrecksekunde für die ASV-Anhänger war direkt nach dem ersten Tor, als Kreisläufer Jan Brosch auf dem Boden liegen blieb, nachdem er auf den eigenen Arm gefallen war. Nach Behandlung auf der Bank konnte er aber wieder ins Spiel zurückkehren.

Bis zur 27. Minute blieb es beim Fünf-Tore-Abstand für den ASV. Dank ungenutzter Chancen gelang es dem VfL aber dann bis zur Pause auf 19:16 zu verkürzen. Man selbst hätte noch deutlich mehr Tore werfen können, befand Naji später mit Blick auf die erste Halbzeit. Die Gäste dagegen hätten vor allem bei schwierigen Würfen eine sehr hohe Ausbeute gehabt.

Dies änderte sich dann schnell im zweiten Abschnitt. Der ASV startete mit einem 7:1-Lauf. VfL-Coach Matthias Steinkamp versuchte es schon nach drei Minuten mit einer Auszeit, konnte den Lauf der Westfalen damit aber auch nicht unterbrechen. Beim Stand von 26:17 in der 39. Minute war eine Vorentscheidung zugunsten der Westfalen getroffen – zu überlegen spielte der Zweitligaabsteiger nun gegen den Drittligaaufsteiger.

Anders als noch in Hannover spielten die Gastgeber ihre Angriffe sehr strukturiert und mit enormem Tempo. Der VfL bemühte sich, die Rückstand nicht noch größer werden zu lassen. Jamal Naji nutzte in der Schlussviertelstunde aber die Gelegenheit, die Spielanteile im Aufgebot zu verteilen. Auf den Spielfluss hatte das keine Auswirkungen, im Gegenteil: Auch die eingewechselten Nachwuchsakteure wie Nico Sterz, Niklas Neumann und Niklas Mühlhauser zahlten das Vertrauen mit guten Leistungen zurück, das Trio steuerte noch fünf Treffer zum 41:27-Sieg bei. Auch der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Torwart Ivan Budalic überzeugte mit guten Paraden wie zuvor Colodeti.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für den ASV Hamm-Westfalen nun in zweiten Wochen zum Tabellendritten TuS Vinnhorst (19 Uhr).

ASV Hamm-Westfalen – VfL Fredenbeck 41:27 (19:16)

ASV: Colodeti, Budalic – Brosch (1), Greilich (6), Böttcher (2), Neumann (1), Kühn (7), Gudat (1), Mühlhauser (3), Gautzsch (5, 1/3 7m), Bornemann (7), Krawczyk (3), Jacobs (2), Coßmann (2), Sterz (1)

VfL: Rundt, Itzen – Brandt (2), Brassait (3), de Vries (1), Backofen, Fick (2), Strothmann (3), Wafdi, Ritscher, Müller (5, 1/1), Franke (1), Polak (5, 2/2), Schröder (4), Reiners (1)

Schiedsrichter: Bier/Sistermanns

Zuschauer: 1.727

Strafen: ASV 10 min, VfL 8 min

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