Der ASV vermeldet einen weiteren Neuzugang für die neue Spielzeit: Der luxemburgische Nationalspieler Vincent Kreiselmaier wechselt vom OHV Aurich in die Westpress-Arena. Bei den Westfalen erhält der Rückraumspieler einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Erst im Sommer war der Rechtshänder vom VfL Gummersbach nach Aurich gewechselt. Zum VfL war er als B-Jugendlicher in der Saison 2021/22 gekommen, schon in seiner Jugendzeit war er ASV-Trainer Jamal Naji aufgefallen. In der Ligarunde erzielte er in 22 Partien 65 Tore für den am Ende achtplatzierten OHV. Vor seinem Wechsel war er zweitgefährlichster Werfer der Gummersbacher Reserve in der 3. Liga mit 97 Toren in 27 Spielen. Der 20-Jährige wird beim ASV im linken Rückraum und Rückraum Mitte zum Einsatz kommen.
„Vincent und passt mit seiner Art, Handball zu spielen, aus unserer Sicht sehr gut in unser Konzept. Mit ihm bekommen wir einen spannenden, gut ausgebildeten Spieler, der auch in seiner persönlichen Entwicklung schon sehr weit ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, meinte ASV-Cheftrainer Jamal Naji bei der Bekanntgabe des Transfers am Donnerstag. Der Vertrag mit dem 20-Jährigen wurde ligaunabhängig geschlossen.
„Ich freue mich auf den ASV und das gesamte Umfeld. Natürlich wäre es toll, schon in der nächsten Saison mit dem ASV in der 2. Handball-Bundesliga anzutreten. Die Daumen sind auf jeden Fall fest gedrückt“, meinte Kreiselmaier, der nach Martin Muller der zweite Luxemburger bei den Westfalen sein wird. Muller kam im Sommer 2013 von HB Esch als frischgebackener Silbermedaillengewinner des europäischen Challengecups zum ASV, verletzungsbedingt wurde sein Vertrag aber bereits in der Winterpause wieder aufgelöst. „Persönlich hab ich ihn nicht kennengelernt. Aber als Handballer in Luxemburg kennt man Martin, der viele Jahre auch Leistungsträger in der Nationalmannschaft war. Ich habe ihm als Kind zugeschaut“, so der 18 Jahre jüngere Kreiselmaier.
















