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Vorverkauf für den Pokal läuft

Die Nachfrage nach Tickets für den Pokalabend am Mittwoch, 21. Dezember, gegen den VfL Gummersbach (Anwurf 19 Uhr) in der WESTPRESS arena ist bereits riesengroß. Noch bis zum 18. November haben die aktuellen Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht auf ihre Plätze, danach gehen auch diese Karten in den freien Verkauf, der bereits begonnen hat.

Wie in der Vorsaison hat der ASV auch in dieser Spielzeit den Einzug in das Achtelfinale geschafft. Nachdem es im Vorjahr gegen Meister SC Magdeburg ging, haben die Westfalen diesmal einen Gegner „auf Augenhöhe“ zugelost bekommen, wie ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers betonte. „Gemeinsam mit unseren Zuschauern wollen wir den Einzug in das Viertelfinale schaffen“, so Lammers weiter. Und in dem hätte der ASV – wie im übrigen der VfL auch – sehr große Chancen auf ein Heimspiel, da beide Erstligaaufsteiger in dem Pokalwettbwerb noch als Zweitligisten gelten, die im Duell mit Erstligisten automatisch Heimrecht hätten. „Aber so weit sind wir natürlicht noch nicht“, bremste Lammers, stellte aber gleichzeitig auch klar: „Träumen ist aber definitiv erlaubt!“

Seit Donnerstag, 8 Uhr, ist der Online-Ticketshop des ASV für das Pokalspiel freigeschaltet. Im Minutentakt trudelten Kartenwünsche ein, auch in der neuen ASV-Geschäftsstelle am Alten Uentroper Weg 185 gaben sich die Fans die Klinke in die Hand. Für das Spiel gegen den VfL öffnet der ASV auch wieder seinen VIP-Raum.

Online-Ticketshop des ASV Hamm-Westfalen

Achtelfinale am 21. Dezember

Die Handball-Bundesliga GmbH hat am heutigen Freitag die Ansetzungen von sieben Achtelfinalpartien im DHB-Pokal 2022/23 bekannt gegeben. Ausgespielt werden die Achtelfinals am 21./22. Dezember 2022. Lediglich für ein Spiel steht noch kein Termin fest, da der letzte Teilnehmer der Runde der letzten 16 Teams noch ermittelt wird.

Den Achtelfinal-Auftakt macht am 21.12. um 19:00 Uhr das Duell der beiden Erstligaaufsteiger ASV Hamm-Westfalen und VfL Gummersbach. Um 19:30 Uhr empfängt Zweitligist HC Elbflorenz 2006 den TBV Lemgo Lippe sowie die MT Melsungen die Rhein-Neckar Löwen.

Einen Tag später steht ab 19:00 Uhr das Nordduell zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem HSV Hamburg an. Danach folgen drei weitere Partien, in denen unter anderem Titelverteidiger THW Kiel in Bietigheim antritt.

Zu wem der Bergische HC im Kampf um den Viertelfinaleinzug reisen darf, wird am 22. November zwischen den Eulen Ludwigshafen und dem amtierenden Deutschen Meister vom SC Magdeburg ermittelt. Im Anschluss wird auch die Terminierung der letzten Achtelfinalpartie vorgenommen.

Alle terminierten Achtelfinalpartien im Überblick: 

Mittwoch, 21. Dezember 2022

19:00 Uhr ASV Hamm-Westfalen vs. VfL Gummersbach
19:30 Uhr HC Elbflorenz 2006 vs. TBV Lemgo Lippe
19:30 Uhr MT Melsungen vs. Rhein-Neckar Löwen

Donnerstag, 22. Dezember 2022

19:00 Uhr SG Flensburg-Handewitt vs. Handball Sport Verein Hamburg
19:30 Uhr Dessau-Roßlauer HV vs. TSV Hannover-Burgdorf
19:30 Uhr SG BBM Bietigheim vs. THW Kiel
20:00 Uhr TV Großwallstadt vs. HSG Wetzlar

NN: Sieger Eulen Ludwigshafen/SC Magdeburg vs. Bergischer HC

Die weiteren Spieltermine im DHB-Pokal 2022/23:

Achtelfinale: 21./22. Dezember 2022
Viertelfinale: 04./05. Februar 2023
REWE Final4 (Halbfinals & Finale): 15./16. April 2023

Das REWE Final4 um den DHB-Pokal 2022/23 wird zum ersten Mal in der Kölner Lanxess Arena ausgetragen. Die neue Spielstätte des Bundesligasaisonhöhepunktes bietet knapp 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Hier geht’s zum Ticketshop.

Heimspiel im Achtelfinale

Der ASV Hamm-Westfalen darf sich im Achtelfinale des DHB-Pokals auf ein Heimspiel freuen. Gegner ist Mitaufsteiger VfL Gummersbach, gegen den die Westfalen sich zu Saisonbeginn bereits ein Ligaduell auf Augenhöhe geliefert haben, am Ende setzte sich der VfL knapp mit 29:28 durch.

„‚Wir hatten auf ein Heimspiel gehofft. Das ist ein tolles Los, wir dürfen uns auf ein spannendes Spiel freuen“, zeigte sich ASV-Geschäftsführer zufrieden mit Los im DHB-Pokal, das am Freitagmorgen in der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga in Köln von den Nationalspielerinnen Laetita Quist und Malina Marie Michalczik gezogen wurde. Das Heimspiel des ASV wird am 21. oder 22. Dezember in der WESTPRESS arena stattfinden. Lammers: „Konkrete Informationen dazu folgen schnellstmöglich.“ Nun müssen die Verantwortlichen erstmal in die organisatorische Planung gehen. In der Woche vor dem Achtelfinale empfängt der ASV den TBV Lemgo Lippe (15. bis 17. Dezember), das genaue Spieldatum wird in den nächsten Tagen feststehen. Das letzte Pflichtspiel des Jahres folgt dann am 26. Dezember auswärts bei den Rhein Neckar Löwen.

Bisher haben sich neben zehn Teams aus der LIQUI MOLY HBL auch vier Zweitligisten für das Achtelfinale qualifiziert. Die restlichen beiden Mannschaften werden aus Termingründen im November ermittelt. Bei der Auslosung wurden daher Doppellose verwendet.

Die Achtelfinalpartien im Überblick:

  • ASV Hamm-Westfalen vs. VfL Gummersbach
  • SG Flensburg-Handewitt vs. Handball Sport Verein Hamburg
  • Dessau-Roßlauer HV 06 vs. TSV Hannover-Burgdorf
  • Eulen Ludwigshafen/SC Magdeburg vs. Bergischer HC
  • HC Elbflorenz 2006 vs. TBV Lemgo Lippe
  • SG BBM Bietigheim vs. THW Kiel
  • TV Großwallstadt vs. HSG Wetzlar
  • MT Melsungen vs. SC DHfK Leipzig/Rhein-Neckar Löwen

Auswärtssieg war greifbar

Beste Werbung für den Handball betrieben die beiden Erstligaaufsteiger am Sonntagnachmittag in Gummersbach. Am Ende unterlag der ASV Hamm-Westfalen nach einer dramatischen Schlussphase dem VfL Gummersbach denkbar knapp mit 28:29 (12:17). Der mehr als verdiente Punktgewinn blieb den Westfalen, die wie gegen die Rhein Neckar Löwen eine phasenweise überragende Leistung in der zweiten Halbzeit zeigten, versagt.

Weniger als „die vielen unterschiedlichen Phasen im Spiel“ wollte ASV-Trainer Michael Lerscht direkt nach der Partie in der Pressekonferenz in den Mittelpunkt rücken, wie sehr die Mannschaft Kampfgeist und Moral bewiesen hätten. „Wir haben gesehen, was wir leisten können und was wir im Tank haben. Für uns ist wichtig, dass wir das weitertransportieren. Das ist jetzt der entscheidende Schritt“, so Lerscht. Vorangegangen waren zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher kaum hätten laufen können. Nach ausgeglichenem Beginn, bei dem der ASV mutig nach vorne spielte und mit zwei Kempatoren gleich sehenswerte Akzente setzte, erspielte sich der favorisierte Gastgeber eine frühe 8:3-Führung. Die Gäste ließen bis dahin allerdings drei komplett freie Würfe und einen Siebenmeter ungenutzt – der Zwischenstand gab den Spielverlauf bis zur neunten Minute nicht wieder. In der Folge jedoch dominierten die Gastgeber vor 3.078 Zuschauern in der nicht ausverkauften Schwalke-Arena die Partie und erspielten sich bis zur 25. Minute eine 17:10-Führung.

Aber die Gäste bewiesen Moral. Mit der Hereinnahme von Markus Fuchs bekam die Abwehr, die zuvor wenig Zugriff auf die Offensive des VfL hatte, mehr Stabilität. Bis zur Pause blieben die Westfalen fast sechs Minuten ohne Gegentor. Zur Pause war der Rückstand mit 12:17 aus Sicht des ASV erträglicher.

Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Gäste schwungvoller. In nur sechseinhalb Minuten gelang es, auf 16:18 zu verkürzen. Aber Gummersbach blieb noch unbeeindruckt, legte wieder auf 17:21 aus Sicht des ASV vor. Doch das Tor des Ex-ASVers Lukas Blohme in 40. Minute sollte wieder für längere Zeit der letzte Treffer für den VfL Sein. Die ASV-Abwehr stand immer besser, der hereingenommene Torwart Vladimir Bozic wurde mehr und mehr zur unüberwindbaren Hürde für den VfL. So konnte Tim Wieiling in der 48. Minute zum 22:22 ausgleichen. Eine Minute später traf der Rechtsaußen sogar zum 23:22 für den ASV. Nun hatten die großartig kämpfenden Gäste ihre stärkste Phase. Die Abwehr stand extrem gut, dahinter fing Bozic mehrfach Bälle ab. Und dieser nutzten den vom VfL eingesetzten siebten Feldspieler, um zweimal in Folge ins verwaiste VfL-Gehäuse zu verwandeln. Die Gäste lagen nun in der 50. Minute mit 25:22 in Führung.

In der 53. Minute erhöhte Fabian Huesmann erneute ins leere Tor sogar auf 27:23. Den Vier-Tore-Vorsprung stellte auch Stefan Bauer in der 55. Minute noch einmal zum 28:24 her. Doch nun waren die Gastgeber diejenigen, die in den verbleibenden fünf Minuten keinen Treffer mehr zuließen. Der ASV versuchte alles, musste aber am Ende die individuelle Klasse von Dominik Mappes anerkennen, der die letzten vier Treffer erzielte, den Siegtreffer 19 Sekunden vor dem Ende.

„Drei Tage später darf ich hier sitzen als der glückliche Gewinner“, blickte VfL-Coach Gudjon Sigurdsson auf die Partie zurück. Noch am Donnerstag hatte Gummersbach in der Schlussphase eine Führung an den SC Magdeburg verloren. „In der ersten Halbzeit haben wir überragend gespielt und führen mit 17:10. Dann kassieren wir zwei leichte Gegentore. In der zweiten Hälft hat Hamm dann Qualität in der Abwehr bewiesen und eine überragende Torwartqualität. Dann noch zu gewinnen, grenzt an ein Wunder. Wir sind einfach sehr sehr glücklich, dass wir heute gewonnen haben“, so Sigurdsson weiter.

VfL Gummersbach – ASV Hamm-Westfalen 29:28 (17:12)

VfL: Norsten, Ivanisevic – Fanger, Vidarsson, Kodrin (2), Köster (6), Blohme (4), Häseler (1), Schluroff, Mappes (8, 2/2 7m), Pregler (4), Zelenovic, Styrmisson, Kiesler, Jansen (4), Zemann

ASV: Hertlein, Bozic – Huesmann (6, 4/4, Fuchs, Patrail, Bratzke, Schulze (2), Pretzewofsky, Bornemann (4), Orlowski (3), Meschke (1), Dayan, Savvas (2, 0/1), von Boenigk (1), Wieling (4), Bauer (3)

Schiedsrichter: Robert Schulze, Tobias Tönnies

Zuschauer: 3.078

Zeitstrafen: VfL 6 min, ASV 6 min

Yonantan Dayan spielt Stefan Bauer an - der Kreisläufer läutete mit zwei Treffern in Folge in Halbzeit zwei ein furiose Aufholjagd ein. - Foto: VfL

Siegesserie des Spitzenreiters hält

Auch gegen den ASV Hamm-Westfalen hat der VfL Gummersbach seine makellose Heimserie fortgesetzt und die Punkteausbeute in eigener Halle in dieser Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga auf 30:0 Zähler geschraubt. Gleichzeitig war der 37:29-Sieg (10:11) für Gummersbach auch ein vorentscheidender Schritt Richtung Rückkehr ins Oberhaus: Der VfL baute seinen Vorsprung auf den dritten Platz, den nach wie vor die Westfalen innehaben, auf neun Punkte aus.

„Gratulation zum völlig verdienten Sieg des VfL an diesem Abend. Gummersbach hat gezeigt, warum sie völlig zu Recht da stehen, wo sie stehen“, gratulierte ASV-Trainer Michael Lerscht zum Sieg des Spitzenreiters. Dabei hatten die Gäste vor 3.010 Zuschauern in der Schwalbe-Arena keinen schlechten Start hingelegt, erspielten sich zunächst immer wieder gute Tormöglichkeiten. Bis zur 8. Minute blieb es offen, Fabian Huesmann verkürzte auf 3:4. Doch danach blieb der ASV für etwas mehr als vier Minuten ohne Tor. Diese kurze Phase nutzten die Gastgeber, bei denen Torhüter Tibor Ivanisevic das Tor in der Folge regelrecht vernagelte, um auf 3:9 davonzuziehen. Erst Matej Mikita gelang es in der 13. Minute mit seinem Tor zum 4:9, diese Serie zu stoppen.

Doch Gummersbach hatte nun längst die Kontrolle über das Spiel übernommen. Alle Bemühungen des ASV blieben ohne Lohn, der VfL hielt den ASV bis zur 18. Minute auf Abstand. Nach dem 6:11 durch Huesmann gelangen sogar erneut zwei Tore in Folge, schon nach 20 Minuten war die Führung für den Tabellenführer mit 6:13 äußerst komfortabel. Zur Pause fiel diese dank eines Tores von Fynn Herzig Sekunden vor dem Pfiff sogar noch deutlicher aus: Beim Stand von 11:20 war die Partie praktisch gelaufen. Von der für ein besserer Abschneiden erforderlichen Maximalleistung war der ASV zu weit entfernt.

Immerhin lief die zweite Halbzeit zunächst sehr ausgeglichen. Die Gäste verbesserten die Offensivausbaute, Felix Storbeck, nach der ersten Hälfte noch leicht im Hintertreffen, entschied das Torwartduell mit Ivanisevic sogar noch für sich und brachte es am Ende auf 13 Paraden, die Torhüter der Gastgeber zusammen auf 12. Doch viel mehr Positivmeldungen brachte der Abend dann auch aus Sicht des ASV auch nicht mehr mit sich. Matej Mikita, sonst unermüdlicher Defensivarbeiter, mauserte sich gegen den VfL zum Toptorschützen der Westfalen. Genau wie Spielmacher Dani Baijens erzielte er fünf Treffer. Gut zehn Minuten vor dem Ende nutzte dann Michael Lerscht die Gelegenheit, auch einigen Bankspielern noch Spielanteile zu geben. Und die dankten dies am Ende zumindest mit einer gewonnenen zweiten Halbzeit gegen einen Spitzenreiter, der seinerseits das Spiel ungefährdet auslaufen lassen konnte.

Weiter geht es für den ASV nun am 22. April, dann treten die Westfalen erneut auswärts bei den Wölfen der DJK Rimpar an. Anwurf in der SOliver Arena ist dann um 20 Uhr. Für Gummersbach geht es am selben Abend weiter, bereits um 19 Uhr tritt der VfL beim EHV Aue an.

VfL Gummersbach – ASV Hamm-Westfalen 37:29 (20:11)

VfL: Nagy, Ivanisevic – Fanger (1), Vidarsson (4), Köster (5), Schroven (1), Haseler (2), Schneider (3), Herzig (4), Pregler (5), Dzialakiewicz (1), Santos (5), Kiesler (2), Stüber, Zemann, Bozovic (3/1)

ASV: Storbeck, Bozic – Genz (3), Huesmann (4/3), Brosch (3), Reimann (2), Engelhardt, Kooij (2), Pretzewofsky (3), Schöße, Meschke, Orlowski, Baijens (5), Mikita (5), von Boenigk (2), Wieling

Schiedsrichterinnen: Tanja Kuttler, Maike Merz

Zuschauer: 3.010

 

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Spitzenspiel in Gummersbach

Die Rollenverteilung vor dem Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga am Freitagabend (Anwurf 19 Uhr) ist eindeutig: Spitzenreiter VfL Gummersbach ist während dieser Saison in eigener Halle noch ungeschlagen und sammelte beeindruckende 28:0 Zähler.

Hinzu kommt eine Erfolgsserie von aktuell sieben Siegen in Folge. Entsprechend tritt der ASV Hamm-Westfalen als klarer Außenseiter beim Traditionsclub in der über 4.100 Zuschauer fassenden Schwalbe-Arena an.

„Der VfL ist völlig zu Recht Tabellenführer“, erklärte ASV-Trainer Michael Lerscht vor dem Duell mit dem aktuell besten Team der Liga. „Sie haben es verstanden, die individuelle Qualität der Mannschaft in ein gutes Kollektiv zu packen“, so Lerscht weiter. Seine Mannschaft erwartete ein Gegner, der verschiedene Deckungsformationen und „insgesamt sehr variantenreich“ spielen könne. Lerscht: „Gummersbach hat in Abwehr und Angriff viele Pfeile im Köcher. Darauf muss man sich einstellen.“

Aber auch der ASV, der das Hinspiel im November nach 12:11-Halbzeitführung mit 26:31 verlor, weist aktuell eine gute Form auf. Auch ohne Abwehrchef Markus Fuchs und Mittelmann Sören Südmeier, die weiterhin fehlen, gelangen gute Resultate. Die aktuelle Bilanz von 8:2 Punkten hat den Westfalen einen gefestigten dritten Tabellenplatz eingebracht. „Wir freuen uns einfach auf das Spiel in der hoffentlich gut besetzten Schwalbe-Arena. Wir sind diesmal mal nicht der Favorit“, war Lerscht die Vorfreude auf das Duell kurz vor dem Abschlusstraining am Donnerstag bereits anzumerken.

„Hamm hat eine gute Mannschaft mit einer guten Mischung aus schnellen, erfahrenen und jungen Spielern“, äußerte sich VfL-Kapitän Timm Schneider vor dem Spiel gegenüber der Presse. „Wichtig wird sein, dass wir den Rückraum in den Griff und die Abwehr von Hamm in Bewegung bekommen. Ich denke, dass sie über ihr Tempospiel kommen werden, von daher müssen wir einen guten Rückzug haben und uns vorne die Chancen als Team erspielen.“ Spielbeginn ist um 19 Uhr, wie gewohnt wird live über SportDeutschland.TV übertragen.

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ASV-Hamm Westfalen

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Packendes Topspiel endet mit Favoritensieg

Ein packendes Spitzenspiel mit einem verdienten Favoritensieg haben fast 1.800 Zuschauer am Freitagabend in der WESTPRESS arena in Hamm erlebt. Am Ende setzten sich der Spitzenreiter VfL Gummersbach beim Verfolger ASV Hamm-Westfalen mit 26:31 (12:11) durch. Nach großem Kampf der Westfalen, die in der Schlussphase taktisch noch einmal alles riskierten, viel der Gästesieg allerdings zu deutlich aus.

Denn die fünf Treffer Unterschied gaben am Ende nicht das Leistungsverhältnis wieder. Erst in der Schlussviertelstunde kam dieser aufgrund einiger nicht genutzter Torchancen, einer vieldiskutierten Unterzahl und nicht zuletzt dank eines starken VfL-Torwarts Tibor Ivanisevic zustande, der von vier ASV-Siebenmetern insgesamt drei abwehrte. Zwar parierte auch Felix Storbeck für den ASV zwei Strafwürfe, immerhin noch sechs verwandelte VfL-Toptorschütze Janko Bozovic allerdings.

Dabei waren Tore lange Zeit Mangelware. Beide Mannschaften erlaubten sich vor allem im ersten Abschnitt zahlreiche verpasste Torchancen. So sprach VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson von „vielen Problemen im Angriff“, da Hamm eine „körperlich sehr starke Abwehr spielt, wo wir kaum Chancen bekommen“, so der Trainer. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut verteidigt, das dokumentieren die elf Gegentore“, sah auch ASV-Coach Michael Lerscht einen starken Abwehrverbund des ASV, in dem allerdings schon ab der zehnten Minute Abwehrchef Markus Fuchs wegen einer Roten Karten fehlte. Lerscht: „Die mag ich noch nicht beurteilen. Aber die tut uns natürlich weh.“ Um so folgenschwerer war der frühe Ausfall, da auch Matej Mikita wegen seiner Sprunggelenksverletzung doch passen musste und nur hinter der Bank Platz nehmen konnte. So lag die größte Last im Innenbock auf Jan Brosch und Marian Orlowski, die ihre Aufgabe allerdings hervorragend lösten. „Beim 9:6 haben wir den Lattenwurf von Dani Baijens und kassieren dann ein Gegenstoßtor plus eine Zeitstrafe gegen uns. Da hätte wir mehr Ruhe ins Spiel bekommen können“, so Lerscht weiter. Immerhin ging es noch mit einer 12:11-Führung für den ASV in die Halbzeitpause.

Bis zur 40. Minute legten die Gastgeber vor 1.790 Zuschauern immer wieder vor. Doch dann stellten der für Bozovic eingewechselte Rückraum Szymon Dzialakiewicz und Linksaußen Raul Santos die erste Gästeführung seit der 14. Spielminute her. Seine Mannschaft habe sich im zweiten Abschnitt „sehr schwer getan, Tore zu werfen. Und wir bekommen 20 Gegentore, dann ist das Spiel in Gummersbacher Richtung gelaufen“, brachte Lerscht den weiteren Spielverlauf auf den Punkt.

Ähnlich wie bei der Roten Karten gegen Fuchs blieb aber auch diese Phase nicht ganz ohne Aufreger. Der größte davon für die Fans war die Situation beim Siebenmeter von Bozovic in der 50. Minute, als dieser nach seinem Treffer abdrehte und dann mit dem stehenden Jan Brosch kollidierte. Das Unparteiischengespann Pawel von Lück und Paulo Ribeiro sah in Brosch den Verursache und schickte diesen für zwei Minuten vom Feld. Bei vier Toren Rückstand schwanden die Chancen des ASV so auf ein Minimum. Zwar versuchte der ASV noch alles, am Ende fiel die Niederlage dadurch um einige Tore zu hoch aus.

„Ich bin maximal zufrieden jetzt mit den zwei Punkten. Ich habe es im Vorfeld gesagt: Was Hamm bisher in dieser Saison geleistet hat, verdient sehr, sehr großen Respekt. Sie sind ein sehr unangenehmer Gegner. Was ein paar Tore Vorsprung gebracht hat, war, dass wir die Deckung stabilisieren konnten. Endlich habe ich diese Halle erleben dürfen mit Zuschauern. Das war eine Wahnsinnsstimmung, eng. Es war genial“, fasste Sigurdsson am Ende den Abend aus seiner Sicht zusammen.

Für den ASV geht es nun bereits am Mittwoch weiter, dann treten die Westfalen beim Aufsteiger HC Empor Rostock an. Wenige Tage danach folgt am Samstag das nächste Heimspiel (19:15 Uhr) gegen die Rimparer Wölfe.

ASV Hamm-Westfalen – VfL Gummersbach 26:31 (12:11)

ASV: Storbeck, Bozic – Genz (3), Huesmann (4, 1/3 7m), Brosch (4), Fuchs, Reimann, Engelhardt, Südmeier (3), Pretzewofsky, Schöße, Orlowski (5, 0/1), Moussa, Baijens (2), von Boenigk, Wieling (5)

VfL: Ivanisevic, Nagy – Fanger, Vidarsson (3), Köster (5), Blohme (3), Schneider, Pregler (1), Dzialakiewicz (3), Santos (2), Styrmisson (2, 0/1), Kiesler, Stüber, Zeman (3), Bozociv (9, 6/7)

Zeitstrafen: ASV 12 min, VfL 6 min; Rote Karte Fuchs (ASV) 10. Minute

Schiedsrichter: Pawel von Lück, Paulo Ribeiro

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ASV-Hamm Westfalen

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Große Vorfreude auf Spitzenspiel

Auf das Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga dürfen sich an diesem Wochenende die westfälischen Handballfans freuen. Denn wenn am Freitag um 19:15 Uhr der 10. Spieltag in der WESTPRESS arena eröffnet wird, empfängt der drittplatzierte Gastgeber ASV Hamm-Westfalen den Spitzenreiter VfL Gummersbach.

Nach Minuspunkten ist der ASV sogar direkter Verfolger des VfL, da die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht, dessen Vertrag gestern bis Sommer 2024 verlängert wurde, noch eine Partie weniger als der TuSEM Essen absolviert hat. Doch den Platzierungen wollen die Verantwortlichen des ASV keine allzu große Bedeutung zukommen lassen. „Das ist natürlich eine schöne Momentaufname. Mehr aber auch nicht“, stellte Geschäftsführer Thomas Lammers klar. Dennoch ist die Vorfreude vor dem Duell mit dem Traditionsverein groß. Denn den Umstand, dass die Westfalen den Spitzenreiter im Spitzenspiel empfangen, hat sich der ASV in den zurückliegenden Partien durch sehr überzeugende Auftritte verdient. Somit dürfen sich die Fans auf eine hochinteressante Partie freuen, in dem Gummersbach zwar Favorit ist, die Gastgeber aber durchaus Möglichkeiten haben, Punkte zu sammeln. „Das ist natürlich ein tolles Spiel. Alle wissen, dass wir erneut an das Maximum in allen Bereichen gehen müssen. Dann haben wir mit der Unterstützung der Zuschauer unsere Chancen. Die Vorfreude ist groß, vor allem ist es aber ein weiteres Heimspiel in unserer Arena in dem wir kämpfen und begeistern wollen“, betont Lerscht, der voraussichtlich auf das gesamte Stammpersonal zurückgreifen kann.

Positive Nachrichten vermeldete der ASV unter der Woche auch hinsichtlich der zu erwartenden Kulisse. Bisher blieben die Westfalen bei rund 1.200 Fans und damit weit unter den gewohnten Durchschnittwerten um die 2.000. „Die Vorverkaufszahlen sind jetzt schon höher als in den bisherigen Spielen“, sagt Lammers. „Über die 1 200er Grenze sind wir jedenfalls schon hinaus. Daher bin ich optimistisch, dass wir die Halle wieder so gut gefüllt sehen werden wie in alten Zeiten.“ Zumal sich auch viele Gästefans angekündigt haben. Karten wird es aber am Freitag noch an der Abendkasse geben, die um 17:45 Uhr öffnet. Für den Einlass sind die 3G-Regeln zu beachten und zudem die Verhaltensregeln in der Arena zu befolgen.

Wer ist nicht in die ASV-Heimspielstätte schafft, kann die Partie live über Radio Lippe Welle Hamm oder bei SportDeutschland.TV verfolgen.

ASV-Hamm Westfalen

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ASV verlängert Trainerduo

Sowohl in der 2. Bundesliga als auch der 3. Liga setzt der ASV Hamm-Westfalen auf Kontinuität. Mit den Trainern Michael Lerscht und Dirk Schmidtmeier, beide seit Sommer 2020 unter Vertrag, gaben die Westfalen am Mittwochnachmittag die Vertragsverlängerung für jeweils zwei weitere Jahre bekannt.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung, die wir sowohl bei den Profis als auch bei der Drittligamannschaft nehmen. Und da uns die Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren sehr wichtig ist, haben wir mit beiden Trainern gleichzeitig die Verträge besprochen“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der die Verlängerung mit beiden Trainern, in die bei Dirk Schmidtmeier auch Frank Scharschmidt als Verantwortlicher für die Mannschaft einbezogen war, zusammen bekanntgab.

Dabei wollten alle Beteiligten gar nicht so sehr in den Vordergrund stellen, dass es momentan tabellarisch messbar hervorragend läuft: Während die Profis in der 2. Bundesliga den dritten Rang belegen, rangiert die zweite Mannschaft auf dem zweiten Platz der 3. Liga, nur Ligaprimus Wilhelmshavener HV sammelte in den bisher neun Partien mehr Punkte. Es sei viel wichtiger zu sehen, wie sich Entwicklung insgesamt darstelle, so Lammers. „Das ist eine schöne Momentaufnahme für uns alle. Aber wie wir jetzt schon häufiger gesagt haben, wir befinden uns in einer Entwicklung und haben andere Dinge im Fokus“, stellte auch Bundesligatrainer Michael Lerscht klar. Auch Dirk Schmidtmeier weiß die unerwartet gute Platzierung in der 3. Liga einzuordnen: „Klar ist das schön. Aber unser Saisonziel haben wir ganz fest im Blick: Wir wollen möglichst schnell den Klassenerhalt sichern.“

Und dafür wollen die Westfalen am Samstag um 19:30 Uhr in der heimischen Stein-Halle gegen den sechstplatzierten ATSV Habenhausen wichtige Zähler sammeln. Die Zweitligamannschaft freut sich zuvor auf das Spitzenspiel am Freitagabend gegen Tabellenführer Gummersbach (19.15 Uhr) in der WESTPRESS arena. Wer hierfür eine Eintrittskarte besitzt, erhält am Samstag – soweit es platztechnisch möglich ist – freien Eintritt für das Drittligaheimspiel. Die Abendkasse am Freitag öffnet um 17:45 Uhr.

Thomas Lammers (Mitte) gab die Vertragsverlängerungen mit Michael Lerscht (l.) und Dirk Schmidtmeier (r.) bekannt. - Foto: Kottmann/ASV

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„Ziehen aus jedem Spiel unsere Lehren“

Fast acht Monate währte die verletzungsbedingte Auszeit von Mittelmann Sören Südmeier. Aber die lange Wettkampfpause merkt man dem 30-Jährigen längst nicht mehr an, so wie der ASV Hamm-Westfalen insgesamt zeigt sich auch Südmeier, der zu Saisonbeginn ins ASV-Aufgebot zurückkehrte, in bestechender Form. Am Freitag steht nun für die Westfalen in der heimischen WESTPRESS arena das Topspiel gegen den Spitzenreiter und lange verlustpunktfreien VfL Gummersbach an, der sehr souverän gestartet ist, zuletzt allerdings ein wenig wackelte. Im Interview äußerte sich Sören Südmeier zu den Chancen des Tabellendritten, seinem eigenen Leistungsstand und den Zielen.

Genau wie Gummersbach hat auch der ASV in dieser Saison erst einmal verloren, am zweiten Spieltag in Essen. Seitdem gab es in sechs Spielen keine Niederlage. Was macht den ASV momentan so stark?
Sören Südmeier: „Wir haben uns als Mannschaft in den zurückliegenden Wochen gut gefunden. Wir spielen mannschaftlich sehr geschlossen. Die Deckung funktioniert gut, zusammen mit den Torhütern. Und vorne strahlen wir auf jeder Position Torgefahr aus, was ja der Blick in die Torschützenliste verrät, die bei uns sehr ausgeglichen ist. Aber wir befinden uns noch mitten in der Entwicklung. Und daran orientieren wir uns fast mehr – die Ergebnisse stellen sich dann ein, wenn wir unsere Entwicklungsziele erreichen.“

Was sind das beispielsweise für Ziele?
Sören Südmeiner: „Zu Beginn der Vorbereitung war das beispielsweise das Umschaltspiel. Später ging es um Spielsysteme im Angriff oder in der Abwehr. Das ist durchaus kleinschrittig. (lacht) Aber da werde ich jetzt ganz bestimmt keine Details verraten.“

Woran gilt es denn noch zu arbeiten?
Sören Südmeier: „Da gibt es natürlich noch Dinge. Wir ziehen ja aus jedem Spiel unsere Lehren. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so entscheidend, wie Taktik A oder B bis ins Kleinste funktioniert. Wichtig ist, dass jeder Spieler – egal ob von Anfang an oder von der Bank – seinen Teil beiträgt. Und wichtig ist, dass wir immer mit voller Emotion und Leidenschaft an die Aufgaben gehen und niemals den Glauben verlieren. Das hat uns gegen Dresden nach Drei-Tore-Rückstand beispielsweise noch einen Punktgewinn eingebracht. Diese Liga ist einfach unfassbar ausgeglichen.“

Die Ausgeglichenheit spiegelt sich Woche für Woche in den Ergebnissen wider. Gummersbach war bisher souverän, strauchelte zunächst etwas gegen Emsdetten und unterlag dann gegen Aufsteiger Rostock erstmalig in dieser Saison. Gibt das Mut für die anstehende Aufgabe?
Sören Südmeier: „Im Grunde hat es da die Niederlage nicht gebraucht. Natürlich ist Gummersbach Favorit. Aber wenn wir unsere Leistung konstant abrufen, muss man die Punkte aus der Arena erstmal mitnehmen. Aber zur Wahrheit gehört gegen so starke Gegner auch, dass es trotz einer guten Leistung einmal nicht reichen kann. Wir wissen uns da einzuschätzen. Topfavoriten in dieser Liga sind andere.“

So wie die HSG Nordhorn-Lingen, gegen die ein eindrucksvoller 35:30-Heimsieg gelang. Was dürfen die Fans denn vom ASV in dieser Saison noch erwarten?
Sören Südmeier (lacht): „Gern gestellte Frage momentan. Von uns darf erwartet werden, dass wir jede neue Aufgabe mit voller Leidenschaft und Überzeugung angehen. Und, dass wir unsere Entwicklung fortsetzen. Was das am Ende in der Tabelle bedeuten wird? Das hängt von so vielem ab, wie natürlich auch den Leistungen der Konkurrenz. Ganz ehrlich, wir beschäftigten uns nicht damit. Zumindest nicht über den nächsten Spieltag hinaus.“

Überragende Torquote: Sören Südmeier brachte es im Oktober 2020 gegen Gummersbach auf sagenhafte 75 % Torwurfquote und erzielte vor allem sehr wichtige Tore für den ASV. - Foto: Wegener/ASV